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Podiumsdiskussion »Roma versus Menschenrechte«

 30.11.2017 18:00

 taz-café, Rudi-Dutschke-Straße 23, 10969 Berlin

SODI e.V. lädt dich herzlich ein zur

Podiumsdiskussion »Roma versus Menschenrechte – Wie kann die Menschenrechtssituation der Roma in Deutschland und Europa verbessert werden?«

am Donnerstag, den 30. November 2017, um 18:00 Uhr

im taz-café, Rudi-Dutschke-Straße 23, 10969 Berlin.

Wie sehen die Lebensrealität und die rechtliche Situation der Roma in Deutschland und in den Ländern des Westlichen Balkans aus?

Sinti und Roma sind die größte Minderheit Europas und Antiziganismus ist ein allgegenwärtiges Problem auf dem ganzen Kontinent. Die Mehrheit der Roma lebt unter wesentlich schlechteren Lebensbedingungen als die Mehrheitsgesellschaft. Auch in Deutschland ist die Diskriminierung der Sinti und Roma sowohl auf politischer als auch auf gesellschaftlicher Ebene immer noch beobachtbar. Mangelndes Bewusstsein für die Situation der Roma auf dem Balkan zeigt u.a. das Konzept der „sicheren Herkunftsstaaten“ in der Asylpolitik, welches die kumulative Diskriminierung der Roma völlig ignoriert.

Deshalb muss auf die Missstände hingewiesen werden. Auf dem Podium besprechen Kefaet Prizreni (Protagonist in „Trapped by Law“, Roma-Rapper und Aktivist), Kenan Emini (Filmemacher „The Awakening“, Vorsitzender Roma Center e.V./ Bündnis „Alle bleiben“), Allegra Schneider (Journalistin mit Schwerpunkt Migration, Flucht und Rassismus) und Christian Hanke (SPD, ehemaliger Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte) gemeinsame Handlungsmöglichkeiten.

Ausschnitte der Filme „The Awakening“ von Kenan Emini und „Trapped by Law“ von Sami Mustafa veranschaulichen das Thema. Außerdem wird unser Projektpartner Dejan Marković aus Serbien vor Ort sein und über seine unmittelbaren Erfahrungen berichten.

Als Abschluss des Abends wird die Rap-Combo Inclusion4real schließlich einen Einblick geben, was „Solidarität mit Roma" für sie bedeutet.

Isidora Randjelović führt moderierend durch den Abend.

 

Die Podiumsdiskussion wird von SODI e.V. veranstaltet und von der Rosa Luxemburg Stiftung gefördert. Der Eintritt ist kostenlos.

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KONTAKT

Veronika Patočková
Projektleitung
c/o Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Telefon: 030 – 26 39 43 29
E-Mail: veronika.patockova[at]stiftung-denkmal.de

Sarah Rosenau
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
c/o Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Telefon: 030 – 99 00 82 14
E-Mail: sarah.rosenau[at]stiftung-denkmal.de

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